10 Fragen, 10 Antworten: Der ACO Bodenablauf Passavant


Gebäudeentwässerung und Gebäudesicherheit bedingen sich gegenseitig. Die eingesetzten Produkte und Materialien haben maßgeblichen Einfluss auf die Faktoren Brandschutz, Schallschutz und Geruchschutz. Dipl. Ing. Thomas Meyer, Obmann im Normenausschuss 1190511 (zuständig für die Produktnorm DIN EN 1253 / Abläufe, Rückstauverschlüsse und Belüftungsventile), beantwortet nachfolgend zentrale Fragen rund um den ACO Bodenablauf Passavant aus Gusseisen.

Die Fragen im Überblick:
1. Warum wird der neue Bodenablauf ACO Passavant aus Gusseisen gefertigt?
2. Inwiefern ist der vorbeugende Brandschutz in der Entwässerungstechnik wichtig?
3. Warum hat der Bodenablauf ACO Passavant im Gegensatz zu Wettbewerbsprodukten zwei Brandschotts?
4. Was ist brandschutztechnisch beim Einbau von Bodenabläufen mit waagerechtem Auslaufstutzen zu beachten?
5. Weshalb ist es so wichtig ein geprüftes und zugelassenes Brandschott zu verwenden?
6. Welche Funktion hat die Wasservorlage im Geruchverschluss des ACO Passavant Bodenablaufes?
7. Gibt es bei Bodenabläufen Bauteile, die Geruchsbildung auch bei verdunsteter Wasservorlage verhindern?
8. Weshalb benötigt man beim Einbau von Brandschutzabläufen in Kernbohrungen spezielle Einbausets?
9. Warum rückt das Thema Schallschutz zukünftig stärker in den Fokus?
10. Inwiefern ist der neue Bodenablauf montagefreundlich?


1. Warum wird der ACO Bodenablauf Passavant aus Gusseisen gefertigt?
In unserer modernen, schnelllebigen Zeit werden ständig neue Werkstoffe getestet und verwendet. Die veränderte Bausituation, d.h. engere Bebauung, individuelle Gebäude-Geometrien, hohe Brandlasten durch die Verwendung moderner Baustoffe und starke Lärmemissionen, erfordert ein höheres Sicherheitsniveau in der Haustechnik. Dabei wurden in der Vergangenheit Werkstoffe immer stärker zurück gedrängt, die sich schon über lange Zeiträume in der Entwässerungstechnik bewährt haben. Werkstoffe, die den heutigen Anforderungen vollständig gerecht werden und damit den scheinbar modernen Werkstoffen durchaus überlegen sind.
Ein gutes Beispiel dafür ist der Werkstoff Gusseisen. Er ist nachhaltig, vollständig recyclebar, nicht brennbar, äußerst robust und dauerhaft in der Anwendung. Daher entschied sich ACO Haustechnik dafür, diesen modernen Werkstoff für das neu entwickelte Bodenablaufprogramm Passavant zu verwenden.
Entwässerungsprodukte aus Gusseisen kommen weltweit auf Straßen, Wegen und Plätzen zum Einsatz und haben sich besonders in Gebäuden millionenfach bewährt. Die Einsatzbereiche befinden sich in öffentlichen und gewerblichen Immobilien wie Kliniken, Hotels, Flughäfen, Sportstätten und Messehallen, aber auch in privaten Ein- und Mehrfamilienhäusern. Gusseisen erweist sich durch seine besonderen Eigenschaften als idealer Werkstoff, wenn das Projekt absolute Sicherheit trotz hoher Beanspruchung fordert.

2. Inwiefern ist der vorbeugende Brandschutz in der Entwässerungstechnik wichtig?
Der vorbeugende Brandschutz in der technischen Gebäudeausrüstung stellt für die am Bau beteiligten Gewerke ein reales Haftungsrisiko dar. Die im Baurecht formulierten Brandschutzziele beinhalten hohe Anforderungen an die Koordination, Planung und Ausführung von Objekten, besonders aber an die offenen Rohrsysteme in der Entwässerungstechnik.
Bodenabläufe bilden brandschutztechnisch besonders kritische Öffnungen in Decken mit einer vorgegebenen Feuerwiderstandsklasse. Diese Decken sind in der Regel Teil eines Brand-Abschnittes. Im Brandfall darf unter keinen Umständen Feuer und Rauch in das nächste Geschoss eindringen. Decken mit Feuerwiderstandsklasse dürfen daher keine zusätzlichen Brandlasten aufweisen.
ACO Haustechnik hat mit der Serie Passavant Bodenabläufe aus dem nicht brennbaren Werkstoff Gusseisen (Baustoffklasse A1) entwickelt, die innerhalb des Ablaufgehäuses mit  zwei Brandschotts ausgestattet sind. Die integrierten Brandschotts verhindern bei einem Feuer unterhalb, aber auch bei einem Feuer oberhalb der Decke, eine Feuer- und Rauchweiterleitung und bieten brandschutztechnisch höchste Sicherheit.

3. Warum hat der ACO Bodenablauf Passavant im Gegensatz zu Wettbewerbsprodukten zwei Brandschotts?
Die Bodenabläufe mit senkrechtem Auslaufstutzen sind mit zwei Brandschotts versehen und speziell für den Einsatz in Decken der Feuerwiderstandsklasse R 30 bis R 120 konstruiert. In Form einer Brandschutz-Kartusche sitzt das eine Brandschott im Auslaufstutzen des Bodenablaufes und wird bei einem Brand unterhalb der Decke aktiviert. Die Intumeszenzmasse des Brandschotts verschließt bei einer Feuertemperatur von ca. 160°C den Ablaufstutzen vollständig gegen Feuer und Rauch.  Im Brandfall dringt so auch unter ungünstigen Bedingungen kein Feuer und Rauch in das nächste Geschoss.
Ein zweites Brandschott befindet sich im Kopf des Bodenablauf-Geruchverschlusses und wird bei einem Brand oberhalb der Decke aktiviert. Bei einem Brand liegt die Feuertemperatur im Deckenbereich in der Regel bei über 1000°C, im Bodenbereich dagegen nur zwischen 200°C und 300°C. Diese Temperaturen reichen nicht aus um die Brandschutz-Kartusche im Bodenablaufstutzen zu aktivieren. Deshalb ist ein zweites Brandschott erforderlich, dessen Intumeszenzmasse bei einem Brand von oben das komplette Ablaufgehäuse verschließt und so das Untergeschoss gegen Feuer und Rauch abschottet.
Die Brandschotts können ausgetauscht oder auch nachträglich eingebaut werden. Tests haben darüber hinaus gezeigt, dass der ACO Bodenablauf Passavant die Brandschutzprüfung auch ohne Bodenaufbau oberhalb der Rohbetondecke problemlos besteht, das heißt, seine Brandschutzeigenschaften sind unabhängig vom Bodenaufbau nachgewiesen.

4. Was ist brandschutztechnisch beim Einbau von Bodenabläufen mit waagerechtem Auslaufstutzen zu beachten?
Brandschutzrelevant sind Öffnungen in Decken und Wänden mit Feuerwiderstandsklasse. Hierzu zählen Aussparungen für Bodenabläufe, bzw. für Ver- und Entsorgungsleitungen. Diese gilt es gegen Feuer und Rauch abzuschotten.
Bodenabläufe mit einer Stutzenneigung von 1,5° (waagrecht) durchdringen nicht die Decke und es entsteht keine Öffnung zwischen zwei Geschossen. Wenn folgende Rahmenbedingungen erfüllt sind, können diese Bodenabläufe ohne zusätzliches Brandschutz-Set direkt in die Decke eingesetzt werden:

– Die Dicke der Rohbetondecke muss bei eingebautem Bodenablauf mindestens 200 mm betragen, um eine ausreichende Unterdeckung des Bodenablaufes zu gewährleisten.
– Die nichtbrennbare Rohrleitung muss vollständig in der 200 mm dicken Rohbetondecke verbaut sein.
– Der Mindestabstand zur Fallleitung muss 600 mm betragen.
– Die Fallleitung und die Anschlussleitung zum Bodenablauf müssen vollständig aus Gusseisen bestehen.
– Der Geruchverschluss im Bodenablauf muss eine Sperrwasserhöhe von mindestens 50 mm aufweisen.

5. Weshalb ist es so wichtig ein geprüftes und zugelassenes Brandschott zu verwenden?
Gemäß den gültigen Landesbauordnungen sind bauliche Anlagen vorbeugend gegen Feuer und Rauch zu errichten. Die hierfür erforderlichen Bauprodukte dürfen nur verwendet werden, wenn sie für den Verwendungszweck den technischen Regeln der Bauregelliste A Abs. 2 entsprechen oder als nicht geregeltes Bauprodukt eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung oder ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis haben. Rohrabschottungen entsprechen auf Grund des verwendeten intumeszierenden Materials den nicht geregelten Bauprodukten. Brandschotts sind auf Grund der verwendeten Materialien als nicht geregeltes Bauprodukt klassifiziert. Das Bodenablaufsystem Passavant entspricht mit der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung  (AbZ) Z-19.17-2144 den Anforderungen der Landesbauordnungen und den Anforderungen des Deutschen Instituts für Bautechnik. Die in der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-19.17-2144 aufgeführten Sicherheitskomponenten gewährleisten eine sichere und flexible Planung von Rohrabschottungen bis hin zur Feuerwiderstandsklasse F120.

6. Welche Funktion hat die Wasservorlage im Geruchverschluss des ACO Bodenablaufs Passavant?
Die Wasservorlage im Geruchverschluss des Bodenablaufes hat im Wesentlichen drei Funktionen:
– Schutz des Gebäudes gegen unangenehme Gerüche und eindringende Kanalgase (Explosionsgefahr durch Methangase).
– Schutz gegen Verrauchung bevor die Brandschotts im Bodenablauf geschlossen haben.
– Schutz gegen Geräuschübertragung aus dem Entwässerungssystem.

Geruchverschlüsse sind Sicherheitseinrichtungen, die Gebäude und Räume gegen gefährliche und explosive Gase aus der Kanalisation sowie gegen Schall aus dem Entwässerungssystem sicher abschotten.
Bodenabläufe innerhalb von Gebäuden müssen deshalb gemäß DIN 1986-100 – mit geringen Ausnahmen – einen Geruchverschluss besitzen.
Die Mindestsperrwasserhöhe von 50 mm im Geruchverschluss von Bodenabläufen ist sowohl in DIN EN 12056-2 als auch in DIN 1986-100 festgelegt. Die geforderte Wasservorlage in dieser Höhe resultiert aus Unter- sowie Überdrücken, die in einem Entwässerungssystem durch Luftdruckschwankungen (insbesondere durch Wind) auftreten können. Die Höhe der Wasservorlage kann so teilweise bis zu 25 mm abgesaugt werden. Geruchverschlusshöhen unter 50 mm bieten deshalb in der Regel keine ausreichende Sicherheit gegen das Eindringen von Gerüchen, Bakterien und Kanalgasen und müssen daher gesondert vereinbart werden. Beim Einbau von Bodenabläufen mit niedrigerer Geruchverschlusshöhe als nach DIN 1986-100 vorgegeben, bewegen sich Planer und Anlagenmechaniker außerhalb der anerkannten Regeln der Technik. Wurde der Auftraggeber darüber nicht im Vorfeld informiert und hat er dieser Ausführung nicht ausdrücklich zugestimmt, handelt es sich um eine Vertragsabweichung, die mit entsprechenden Konsequenzen einhergeht. Deshalb enthält der ACO Bodenablauf Passavant die geforderte Mindestgeruchverschlusshöhe von 50 mm.
Darüber hinaus dient die Wasservorlage im ACO Bodenablauf Passavant auch als Rauchsperre in der ersten Phase eines Brandes, bis die eigentlichen Brandschotts den freien Querschnitt im Bodenablauf verschlossen haben. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der Geruchverschlüsse bei Brandschutzabläufen sehr wichtig. Versuche haben gezeigt, dass Geruchverschlusshöhen unter 50 mm, je nach Ablaufkonstruktion, oft nicht ausreichen, um die Rauchsicherheit bei Bodenabläufen zu gewährleisten.
Nicht zu unterschätzen ist die Abschottung der Nassräume gegen Geräuschübertragung aus dem Rohrsystem. Funktionierende Geruchverschlüsse in Bodenabläufen verhindern sicher eine Schallübertragung aus der Rohrleitung in den Raum.

7. Gibt es bei Bodenabläufen Bauteile, die Geruchbildung auch bei verdunsteter Wasservorlage verhindern?
Eine Verdunstung der Wasservorlage im Geruchverschluss lässt sich nicht immer sicher verhindern, daher kann man moderne Bodenablaufkonstruktionen zusätzlich mit einer Geruchsperre ausrüsten. Es handelt sich dabei um eine hochflexible Membran, die nur bei Wasserabfluss öffnet. Sie unterbindet vorübergehend das Eindringen von Gerüchen aus der Kanalisation, auch bei fehlender Wasservorlage im Geruchverschluss. Dieses Zubehörteil kommt dann zum Einsatz, wenn in selten genutzten Bereichen, wie Wochenendhäusern, Technikräumen oder Bädern im Kellerbereich, keine regelmäßige Wasserableitung über den Bodenablauf gewährleistet ist. Die Geruchsperre wird immer in Verbindung mit dem normgerechten Wassergeruchverschluss des Bodenablaufes verwendet. Der Geruchstopp kann auch nachträglich eingesetzt werden.

8. Weshalb benötigt man beim Einbau von Brandschutzabläufen in Kernbohrungen spezielle Einbausets?
In der Regel werden Brandschutz-Bodenabläufe in den vorhandenen Aussparungen vollständig vermörtelt, wobei die Vermörtelung in der Regel mit normalen mineralischen Baustoffen erfolgt. Bei Kernbohrungen ist der zu füllende Raum um den Bodenablauf zu eng, um noch genügend Mörtel zum vollständigen Verfüllen einbringen zu können. Deshalb kommt bei dem neuen Bodenablauf Passavant das speziell entwickelte Einbauset Fit-in zum Einsatz, das in die Kernbohrung eingehängt und der Brandschutz-Bodenablauf mörtellos eingesetzt wird. Die zusätzliche Intumeszenzmasse im Einbauset ermöglicht auch den Einsatz bei Kernbohrungen in Deckendicken ab 100 mm. Das Einbauset hat, wie alle Brandschutz Bauteile von ACO, erfolgreich eine brandschutztechnische Prüfung bestanden und bietet damit eine sehr hohe Sicherheit.

9. Warum rückt das Thema Schallschutz zukünftig stärker in den Fokus?
Dicke Wärmedämmungen um die Gebäudehülle und Dreifachverglasung im Fensterbereich führen zu einer starken Reduzierung des Außengeräuschpegels. Die Folge ist eine scheinbare Zunahme der Geräusche innerhalb des Gebäudes.
Lüftungsanlagen, die Ver- und Entsorgungssysteme im Gebäude und damit die gesamte Haustechnik werden zunehmend zur Geräuschquelle im Gebäude. Deshalb ist zukünftig stärker darauf zu achten, die Schallemission im Bereich der Haustechnik zu reduzieren. Das gilt auch für die Entwässerungssysteme. Hier handelt es sich um offene Rohrsysteme, die Strömungs-, Betriebs- und Installationsgeräusche übertragen. Bei mangelhafter Schalldämmung werden diese Geräusche auf den Baukörper weiter geleitet und führen dauerhaft zu einer Geräuschbelästigung. Die Schallausbreitung und -übertragung sowie der Zusammenhang und die Wechselwirkungen von Luft- und Körperschall sind komplex. Für die Planung und Ausführung von Entwässerungssystemen und für den Einbau von Bodenabläufen sind deshalb Lösungen erforderlich, die der Anlagenmechaniker, auch ohne besondere Kenntnisse in der Bauakustik, ausführen kann.
Das bedeutet den Einsatz von Industrieprodukten, die so konstruiert wurden, dass die  schalltechnischen Anforderungen bereits werkseitig integriert sind. Damit fallen an der Baustelle keine zusätzlichen Arbeiten im Schallschutz mehr an, die häufig zu gravierenden Fehlern führen.
Besonders wichtig sind in diesem Bereich entsprechende Zertifikate, die nachweisen, wie die Produkte geprüft wurden und welchem Standard sie entsprechen. Die geforderte Schallschutzstufe nach DIN 4109 oder VDI 4100 ist immer werkvertraglich nach VOB/B oder BGB zu vereinbaren. Der Einbau geprüfter Produkte sichert die Einhaltung der verbindlich festgeschriebenen akustischen Kennwerte.
Besonders zu beachten sind die Grundsatzurteile des BGH vom 14. Juni 2007 (AZ VII ZR 45/06) und vom 04. Juni 2009 (AZ VII ZR 54/07). Diese besagen, dass die DIN 4109 zwar eine Eingeführte Technische Baubestimmung (ETB) ist und damit für den öffentlich-rechtlichen Bereich nur noch eine eingeschränkte Gültigkeit besitzt, zivilrechtlich aber bedeutungslos geworden ist, weil mit ihr in der Regel kein Schallpegel in heute üblichen Qualitäts- und Komfortstandards erreichbar ist.
Ein zeitgemäßer Schallschutz in Wohnungen bzw. Wohngebäuden wird, so die BGH-Urteile, durch die VDI 4100 „Schallschutz von Wohnungen“ in den Schallschutzstufen SSt II und SSt III erheblich besser abgebildet.
Auch in Gebäuden wie Hotels, Krankenhäusern, Seniorenresidenzen usw. reichen die Anforderungen nach DIN 4109 nicht mehr aus. Besonders heikel wird es, wenn ein neu errichtetes oder ein vollständig saniertes Gebäude mit Prädikaten wie „Komfortwohnungen“ oder „Ruhiges Wohnen durch optimalen Schallschutz“ gekennzeichnet ist. Dann ergibt sich daraus folgerichtig der Anspruch auf die Schallschutzstufe SSt II oder sogar SSt III der VDI 4100. Nur auf dieser Basis kann die zu erwartende akustische Qualität, bzw. die zugesicherte Gebrauchstauglichkeit eingehalten werden.
Infolge von Körperschallanregungen und -übertragungen ist der Abwasserbereich, durch Freifallströmungen, ausströmendes Wasser an Entnahmestellen, auftreffende Wasserstrahlen auf Bodenabläufe in gefliesten Duschen usw., akustisch besonders schwierig zu handhaben. Umso wichtiger ist es, dass Bodenabläufe auch einen integrierten Schallschutz aufweisen.
Die Bodenablauf-Serie Passavant aus Gusseisen der ACO Haustechnik erfüllt die schalltechnischen Anforderungen durch hydraulische Optimierung, werkseitig integrierte Schallentkopplung und besonders durch den akustisch günstigen Werkstoff Gusseisen. Die ACO Abläufe sichern damit einen dauerhaft wirksamen Schallschutz.
Besonders hervorzuheben ist, dass der Verarbeiter an der Baustelle beim Einbau der Bodenabläufe, durch den Schallentkoppelungsring zwischen Bodenablaufgehäuse und Aufsatzstück, keine weiteren Maßnahmen zur Schallentkopplung treffen muss.
Der ACO Bodenablauf Passavant wurde im renommierten Institut für Bauphysik der Fraunhofer Gesellschaft Stuttgart geprüft. Die daraus resultierenden Prüfzeugnissen dienen als Verwendbarkeitsnachweise und als Beweis für die Erfüllung der werkvertraglichen Anforderungen. Die ermittelten Schallpegel für den Bodenablauf Passavant in den Nennweiten DN50 und DN70 und DN100, liegen bei LAF ≤ 22 dB(A) und erreichen somit SSt III, die höchste Stufe der VDI 4100 (2012).
Damit erfüllt der ACO Bodenablauf Passavant alle Anforderungen der akustischen Regelwerke, sowohl der DIN 4109/A1 „Schallschutz im Hochbau“, als auch die geforderten Schalldruckpegel der VDI 4100 „Schallschutz im Hochbau – Wohnungen“ von 2012. Konstruktionsart, Materialverwendung und Eigenschaften des ACO Bodenablauf Passavant tragen damit zu einem dauerhaft wirksamen Schallschutz bei.
Der Bodenablauf weist in allen Nennweiten und Ausführungen, ob einbetoniert oder in Verbindung mit dem Einbauset Fit-in für Kernbohrungen, mit senkrechtem oder waagerechtem  Auslaufstutzen, die gleichen schallschutztechnischen Eigenschaften auf. Daher eignet er sich hervorragend zum Einbau in sensible Objekte, wie Mehrfamilien- und Reihenhäuser sowie in Krankenhäuser, Hotels und Seniorenresidenzen.

10. Inwiefern ist der ACO Bodenablauf Passavant montagefreundlich?
Bei der Entwicklung des ACO Bodenablaufes Passavant wurde auf die  Montagefreundlichkeit besonderer Wert gelegt. Das gesamte Bodenablaufprogramm ist in den Außenabmessungen speziell auf den Kernbohrungsdurchmesser 160 mm abgestimmt. Der Einbau des Bodenablaufes erfolgt dadurch schnell, wirtschaftlich, geräuscharm, staubfrei und ohne Spezialwerkzeug. Mit dem für Kernbohrungen entwickelten Einbauset Fit-in erfolgt der Verschluss der Bohrung ohne Mörtel und ohne Werkzeug, sodass die üblichen Wartezeiten wegen Schalungsbau und Trocknung des Mörtels entfallen.
Alle ACO Bodenabläufe Passavant – sei es mit Halterand, Klebeflansch oder Pressdichtungsflansch – zeichnen sich durch eine glatte Flanschunterseite und einen niedrigen Flanschaufbau aus. Die Bodenabläufe lassen sich somit ohne zusätzliche Stemmarbeiten direkt in die Betondecke einsetzen und können problemlos während der Bauphase befahren werden. Einmal eingebaut, überzeugen sie durch ihre hohe mechanische Stabilität, guten Schallschutz und effektiven Brandschutz.
Eine Vielzahl von Aufsatzstücken bietet die Möglichkeit unterschiedliche Bodenaufbauten zu überbrücken und unterschiedliche Abdichtungsarten anzuschließen. Bereits eingebaute Bodenablaufkörper können bei Änderungen im Bodenaufbau, noch während der Bauphase, kurzfristig mit andern Aufsatzstücken aus dem Programm kombiniert werden.
Die ACO Bodenabläufe Passavant, mit innovativer Technik, beweisen, dass sie als Problemlöser alle Anforderungen an die moderne Entwässerung erfüllen. Das gilt sowohl für den verwendeten Werkstoff, als auch für die besondere Konstruktion und die komfort- und sicherheitsrelevanten Details.

Autor: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Meyer, Obmann im Normenausschuss 1190511 (zuständig für die Produktnorm DIN EN 1253); ACO Haustechnik, Stadtlengsfeld

Weitere Informationen über den ACO Bodenablauf Passavant erhalten Sie gerne bei der

ACO Passavant GmbH
Im Gewerbepark 11c
36457 Stadtlengsfeld
Tel. 036965-819-0
Fax 036965-819-361
haustechnik [at] aco [dot] com
www.aco-haustechnik.de
www.gutesweitergedacht.de
www.facebook.com/aco.haustechnik

ACO Haustechnik mit Sitz im Philippsthal (Hessen) und Stadtlengsfeld (Thüringen) ist innerhalb der ACO Gruppe der Spezialist für die Bereiche Entwässern, Abscheiden und Pumpen in privaten und gewerblichen Gebäuden. Als einer der führenden Anbieter von Systemlösungen verfügt ACO Haustechnik über jahrzehntelang gewachsene Objekt-Kompetenz. Sie gibt Planungsbüros und Fachhandwerksbetrieben die Sicherheit, sowohl bei der Projektierung als bei auch der Ausführung in den sicherheitsrelevanten Aufgabenfeldern Brandschutz, Schallschutz, Hygiene und Montage einen hinsichtlich Produkt und Service gleichermaßen verlässlichen, am gemeinsamen Erfolg orientierten Partner zu haben.

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