Frage: Herr Freytag, Sie kommen gerade vom ACO Fachsymposium „Sicherheit bei der Planung und Ausführung in der Haustechnik“, das im ZDF-Konferenzzentrum in Mainz stattgefunden hat. Wie zufrieden sind Sie mit der Veranstaltung?
Manfred Freytag: Die Teilnehmerzahl hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen – das zeigt uns, dass wir mit den Themen eine sehr gute Wahl getroffen hatten. Die Vorträge waren durchweg sehr informativ, sehr lehrreich – das wiederum zeigt uns, ebenso wie die positive Resonanz der Zuhörerschaft, dass wir nicht nur bei der Auswahl der Fachreferenten ein gutes Händchen hatten, sondern vor allem, dass die Referenten sehr gute Arbeit geleistet haben und ihrem Ruf als Koryphäen auf ihren jeweiligen Fachgebieten gerecht geworden sind.* Die Location einschließlich der Führung z.B. durch das ZDF Sportstudio war ein echtes Highlight. Da die Zufriedenheit von ACO von der Zufriedenheit der Teilnehmer abhängt, können wir sagen: Wir sind sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Ich möchte mich auch an dieser Stelle im Namen von ACO Haustechnik bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben: Nicht nur bei unserem Organisationsteam, sondern ganz ausdrücklich auch bei den Referenten und Zuhörern.
Frage: Warum leistet sich ACO den Luxus eines solchen Symposiums?
Manfred Freytag: Ich würde das nicht als Luxus bezeichnen. Es ist eine angenehme Pflicht bzw. Verantwortung gegenüber unseren Partnern und Kunden. Und diese Verantwortung zu erfüllen ist wiederum ein Teil der ACO Unternehmensphilosophie, die ja schon Tradition hat: Ich verweise nicht nur auf die ACO Academy, die ein fester Bestandteil in Sachen Fortbildung in unserer Branche geworden ist, sondern auch auf die Vielzahl der erfolgreichen Symposien in den vergangenen Jahren.
Frage: Das klingt nach Selbstlosigkeit...
Manfred Freytag: Nein, ganz im Gegenteil, es ist ein Ausdruck von Gegenseitigkeit und Miteinander. Wie bei jedem seriösen Unternehmen steht auch bei ACO der Erfolg in Relation zum Erfolg seiner Kunden. Damit unsere Kunden mit ACO Haustechnik Erfolg haben, reichen nicht allein die Qualität, die Vielfalt und der Innovationsgrad unserer Produkte, sondern es braucht auch Know-how, Wissen, Information. Und zwar heute mehr denn je: Weil die Geschwindigkeit der Neuerungen – seien sie technologischer oder gesetzgeberischer Natur – rapide steigt. Wer heute vor 10 oder 15 Jahren gelernt oder studiert hat und seinen Job aus dem Effeff beherrscht, sieht sich trotzdem in steigender Taktzahl mit neuen Verordnungen, Anforderungen, Materialen etc. konfrontiert, die zu kennen und zu beachten für die erfolgreiche Ausübung des Berufs unabdingbar sind. Um hier nicht den Anschluss zu verlieren, ist permanente Fort- und Weiterbildung nötig – und dazu will und muss ACO beitragen.
Frage: Sie sprachen von Unternehmensphilosophie – wäre nicht Marketingstrategie der passendere Begriff?
Manfred Freytag: Das eine gehört zum anderen. Unternehmensphilosophie und Marketingstrategie müssen sich ergänzen, müssen zueinander passen. Bei ACO passen sie zu 100 Prozent. Schauen Sie: Produkte allein sind in vielen Fällen austauschbar. Gleiche PS-Zahl, gleiche Höchstgeschwindigkeit, gleicher Verbrauch. Schutz vor dieser Austauschbarkeit entsteht durch Individualisierung, Emotionalisierung und Sicherheit, also durch einen bestimmten Mehrwert, den die eine Marke bieten kann und eine andere eben nicht. Diese Marken- und Imagebildung kann, um beim Beispiel Auto zu bleiben, etwa über das Design, oder über den Motorsport erfolgen. Aber Brandschutzvorrichtungen, Abwasserhebeanlagen, Rohrleitungen? Bei diesen Produktgruppen und damit auch unserer Zielgruppe müssen andere Strategien greifen. Und ACO sieht eben Symposien, unter anderem, auch als ein geeignetes Mittel der Markenbildung und damit der Kundenbindung. Deswegen: Philosophie und Strategie.
Frage: Worin liegt bei ACO der Unterschied zwischen Schulung und Symposium?
Manfred Freytag: Bei Schulungen liegt der Schwerpunkt ganz klar beim Produkt selbst, es sind Produktschulungen, bei denen es ums Verarbeiten, ums Einbauen und natürlich um erfolgreiches Verkaufen geht. Symposien haben ein sehr viel breiteres Spektrum, hier geht es um ganze Anwendungsbereiche, Planungsperspektiven, Rahmenbedingungen, wie z.B. Rechtsgrundlagen. Der Unterschied liegt also auch in der Zielgruppe. Ich denke, die Notwendigkeit und Anzahl der Symposien werden in Zukunft noch zunehmen.
Frage: Nach welchen Kriterien definiert ACO die Themen eines Symposiums und wie erfolgt die Auswahl der Fachreferenten?
Manfred Freytag: Das geschieht sehr systematisch, ohne etwas dem Zufall zu überlassen. Als Entwickler und Produzent kennt ACO die Interessen und den Wissensbedarf von Planern, Architekten und Handwerkern. Daraus ergeben sich die Themen. Bei der Wahl der Referenten zählen in erster Linie Know-how und Expertise.
Frage: Wann findet das nächste Symposium statt?
Manfred Freytag: Am 04. November 2009 im BMW-Werk in Leipzig. Ein Symposium für Planer und Anwender. Die Themen lauten „Neuerungen und Änderungen in der DIN 1986-100“ und „Moderne Bauwerksabdichtungen in Großküchen und im privaten Duschbereich“. Eine Besichtigung der Autoproduktion gehört natürlich auch dazu!
Herr Freytag, vielen Dank für das Gespräch!
* Die Referenten und Themen in Mainz waren:
Bernd Prümer: Brandschutz – Die Sicherheit liegt im Vorbeugen
Dipl.-Ing. Jörg Schütz: Neueste Entwicklungen im Regelwerk zum Schallschutz
Dipl.-Ing. Hans-Peter Sommer: Feuchteschutz im Bad- und Großküchenbereich
Dr. jur. Hans-Michael Dimanski: Rechtliche Konsequenzen bei Schutzzielverletzungen
Ausführliche Informationen über die Symposien und Schulungen von ACO Haustechnik erhalten Sie gerne bei der
ACO Passavant GmbH
Im Gewerbepark 11c
36457 Stadtlengsfeld
Tel. 036965 819-0
Fax 036965 819-361
haustechnik [at] aco-online [dot] de
www.aco-haustechnik.de
www.aco-bad.de
| Anhang | Größe |
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| ACO_Haustechnik_Interview_MFreytag.doc | 388 KB |
| ACO_Haustechnik_Interview_MFreytag.pdf | 874.85 KB |
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ACO: Fachsymposium „Sicherheit bei der Planung und Ausführung in der Haustechnik“ | Download (RGB) |